Kaufpreisfinanzierung

Unternehmen erfolgreich kaufen

Kaufpreisfinanzierung: Unterstützung beim Unternehmenskauf

Der Unternehmenskauf bietet neue Chancen und unternehmerische Verantwortung – er ist aber auch immer ein Risiko. Da der Prozess sehr komplex ist und betriebswirtschaftliche, rechtliche und steuerrechtliche Anforderungen beinhaltet, unterstützen wir Sie bei der Kaufpreisfinanzierung. Diese bildet für viele Erwerber die Grundlage für einen Kauf.

Ihre Vorteile mit INTAGUS

Zeitersparnis

Wir ermitteln für Sie schnell und zuverlässig die geeigneten Finanzierungsoptionen.

Netzwerk und Partner

Durch ein großes Netzwerk haben wir die passenden Ansprechpartner an der Hand (z.B. zur Bürgschaftsbank).

Erfahrung

Seit + 10 Jahren steuern wir Transaktionen und beraten Kaufpreisfinanzierungen.

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Ihre Kaufpreisfinanzierung: Unser Leistungsangebot

Die Kaufpreisfinanzierung ist mit professioneller Beratung deutlich einfacher umzusetzen, als viele Erwerber annehmen. Unser breit aufgestelltes Netzwerk an Partnern und Kontakten hilft dabei. Wir prüfen das einzubringende Eigenkapital und welche Form des Fremdkapitals in Betracht gezogen werden sollte. Wir überprüfen welche Finanzierung für Sie die günstigste Alternative ist.

Planung

Wir besprechen gemeinsam die Bereitstellung relevanter Dokumente zur Durchführung der Finanzierung und erstellen eine Bedarfsanalyse.

01
Businessplan

Ein Businessplan ermöglicht einen Überblick für die unternehmerische Zukunft.

02
Konzept

Wir erstellen ein geeignetes Finanzierungskonzept, das der Bank präsentiert werden kann.

03
Bankgespräch

Wir unterstützen und begleiten Sie bei allen erforderlichen Gesprächen mit Kreditinstituten.

04

Förderungen bei der Kaufpreisfinanzierung

Fördermittel für Nachfolger & Existenzgründer

Varianten für die Finanzierungskonzeption.

Bund und Länder haben umfangreiche Förderprogramme für Nachfolger und Existenzgründer. Dazu zählen unter anderem Zinsgünstige Eigenkapitalähnliche Darlehen, Zinsgünstige Darlehen, Beteiligungen von Beteiligungsgesellschaften der Länder und Zuschüsse sowie Ausfallbürgschaften der Bürgschaftsbanken.

Wir informieren Sie zu aktuellen Programmen, die für Sie in Frage kommen und eine Kaufpreisfinanzierung ermöglichen.

Kaufpreisfinanzierung: Unternehmensbewertung und Konzepterstellung

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Kaufpreisfinanzierung von Nachfolgen im Mittelstand

Die Kaufpreisfinanzierung im Mittelstand ist eine komplexe Herausforderung. Das jeweilige Finanzierungskonzept muss erstellt und mit dem Transaktionskonzept sowie dem Businessplan abgestimmt werden. Viele potenzielle Erwerber begehen den Fehler, dass aufgrund der gewählten Kaufpreisgestaltung nicht ausreichend Eigenmittel und Sicherheiten zur Verfügung stehen. Im Rahmen der Nachfolgeregelung werden die Karten auf den Tisch gelegt: Die aktuelle Situation der Gesellschaft und die Zukunftsperspektiven werden analysiert. Die ungewohnte Situation, vor einem Dritten Rechenschaft ablegen zu müssen, führt oft zu Spannungen zwischen Unternehmer und Erwerber. Dennoch bildet insbesondere die Kaufpreisfinanzierung ein großes Hemmnis. Im folgenden sollen die Situation des Nachfolgers und des Unternehmens dargestellt werden.

Zur Situation der Nachfolger/innen

  • Nachfolger sind in der Regel älter als Gründer – dadurch ergeben sich verschiedene Lebenssituationen.
  • Nachfolger haben ihr Finanzvermögen oft bereits für private Investitionen eingesetzt (z.B. Wohneigentum), welches ihnen nicht mehr als Eigenanteil für die Kaufpreisfinanzierung bereit steht
  • Betriebsinterne Nachfolgen scheitern oft aufgrund unzureichend vorhandener Eigenmittel (dies kann durch die Lohnpolitik oder Investitionen in Weiterbildung begründet sein)
  • Unternehmer

Zur Situation der Unternehmen

Viele Unternehmer ordnen die Kaufpreisfinanzierung dem Nachfolger zu. Der Übergeber kann durch die Schaffung einer höheren freien Verschuldungskapazität den Spielraum für eine Finanzierung durch den Nachfolger deutlich erhöhen. Ein erzielbarer Kaufpreis ist prinzipiell aus der Bilanz des Unternehmens abzulesen. Die Unternehmung muss den Kaufpreis quasi selbst finanzieren können, denn die für den Schuldendienst notwendigen Beträge fließen aus der Unternehmung – über den Nachfolger – an die finanzierende Bank. Höhere Kaufpreise lassen sich nur durch höhere Eigenmittel des Nachfolgers realisieren. Die Verschuldungskapazität kann beispielsweise durch den Cashflow erfolgen oder durch eine Reduzierung der aktuellen Verschuldung des Unternehmens. Auf diese Weise sind sowohl Nachfolger als auch Unternehmer an der Kaufpreisfinanzierung beteiligt.

Gestaltung der Kaufpreisfinanzierung und Finanzierungskomponenten

Die Gestaltung der Kaufpreisfinanzierung hängt stark mit der Gestaltung der gesamten Übertragung zusammen. Im Bereich der Vertragsgestaltung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Anders als beim Erwerb einer Maschine oder Anlage ist der Begriff Kaufpreis sehr vielschichtig. Der Kaufpreis meint die Summe aller Gegenleistungen, die der Erwerber im Gegenzug für die Übertragung der Anteile (Share Deal) bzw. des Vermögens abzüglich der übernommenen Schulden (beim Asset Deal) an der Veräußerer erbringt. Die Möglichkeiten unterscheiden sich nach dem Zeitpunkt der Fälligkeit und nach der Art und Weise, wie die Höhe bestimmt wird. Man bestimmt z.B. die Fälligkeit nach Abschluss der Kaufvertrags oder aber zu einem späteren Zeitpunkt. Dann werden unter anderem Ratenzahlungen relevant. Nachfolgend sollen einzelne Finanzierungskomponenten erklärt werden.

Eigenkapital:

  • Eigenmittel: Die Eigenmittel stehen nicht selten einen Engpass bei der Unternehmensnachfolge dar. Die eigenen Mittel werden vom Käufer i.d.R. während seiner beruflichen Tätigkeit oder durch eine Erbschaft erlangt. In einigen Fällen werden eigene Mittel von Freunden oder Familie bereit gestellt. Die Eigenmittel müssen nicht in bar vorliegen, sondern können z.B. auch in der Form eines Wertpapierdepots bestehen. Die erforderliche Höhe der Eigenmittel hängt von der Höhe des Finanzierungsvolumens und der Vorgeschichte des Käufers ab. Die Programme der KfW gehen meistens von einem Eigenanteil von 10% aus, je nach Größe des Volumens auch nur von 5%. Finanzierende Kreditinstitute orientieren sich stärker an dem Finanzierungsrisiko.
  • Mittelständische Beteiligungsgesellschaften (MBG): Hierbei handelt es sich um Fördereinrichtungen, die von Kammern, Wirtschaftsverbänden, Versicherungen und Kreditinstituten als Gesellschaftern getragen werden. Hier wird das Kapital in Form von stillen Beteiligungen zur Verfügung gestellt. Die Höhe orientiert sich an der Höhe der Eigenmittel.
  • Strategische Investoren: Darunter werden i.d.R. Unternehmer verstanden, die eine Beteiligung an einem anderen Unternehmen erwerben und diese nicht lediglich als Finanzanlage sehen, sondern sich Synergieeffekte versprechen.
  • Finanzinvestoren: Diese begreifen eine Beteiligung lediglich als Anlagemöglichkeit. Dazu können auch andere Unternehmen zählen, beispielsweise Private Equity Gesellschaften sowie Family Offices. Venture-Capital Gesellschaften spielen bei einer Nachfolge keine Rolle. PE-Gesellschaften und Family Offices suchen meistens Beteiligungen von mindestens 5-10 Mio. Euro.
  • Versorgungsleistungen: Im Fall einer Betriebsnachfolge im Rahmen einer vorweggenommenen Erbfolge, kann die Übertragung gegen Versorgungsleistungen erfolgen. Diese Form wird der unentgeltlichen Übertragungsform zugeschrieben.

Fremdkapital

  • Förderdarlehen: Im deutschen Mittelstand gibt es verschiedene Formen der Unterstützung. Allein die KfW bietet unterschiedliche Programme für den Bereich „Gründen und Nachfolgen“ an. Der Nachfolger nimmt im Rahmen der Kaufpreisfinanzierung meistens nicht direkt Kontakt mit der Förderbank auf. Stattdessen wird diese über die finanzierende Geschäftsbank oder Sparkasse hinzugezogen. Die Förderdarlehen stellen die zentrale und häufig größte Komponente in Finanzierungskonzepten dar.
  • Bankdarlehen: Aufgrund der besonderen Finanzierungsbedingungen bei Unternehmensnachfolgen und dem umfangreichen Angebot an Förderlehen werden eigene Kredite der Geschäftsbanken meistens erst in zweiter Linie berücksichtigt. Diese sind i.d.R. teurer als die geförderten Angebote. Daher bieten auf den Mittelstand ausgerichtete Banken und Sparkassen ihre eigenen Produkte häufig nicht an – die Übergabe und der Kunde stehen im Vordergrund.
  • Verkäuferdarlehen: Wenn der Übergeber auf die sofortige Auszahlung bzw. einen Teil dieser verzichtet, wird dem Erwerber ein Verkäuferdarlehen eingeräumt. Mit diesem wird der Bedarf an Krediten von Dritten direkt reduziert. Das Verkäuferdarlehen wird nicht auf das einzubringende Eigenkapital angerechnet, belastet aber die in Anspruch genommene Verschuldungskapaität des Betriebs durch Zins und Tilgung. Ein Verkäuferdarlehen ist ein starkes Symbol des Vertrauens.
  • Kaufpreisfinanzierung mithilfe einer pauschaldotierten Unterstützungskasse

Fazit zum Thema Kaufpreisfinanzierung

Die Kaufpreisfinanzierung stellt eine komplexe Herausforderung dar und ist häufig der Grund für das Scheitern einer Unternehmenstransaktion. Auch für den Verkäufer stellt sich die Frage: „Kann der Käufer den Kaufpreis überhaupt stemmen?“. Die Relevanz einer strukturierten Kaufpreisfinanzierung zeigt sich auch darin, dass eine unzureichende Kaufpreisfinanzierung oft Ursache für eine spätere Insolvenz ist. Fördermittel helfen beim Generationswechsel, Kauf oder Verkauf allen Beteiligten. Wir unterstützen Sie bei der Kaufpreisfinanzierung mit den aktuell optimalsten Bedingungen. Zu unseren Ansprechpartnern und Kontakten können Banken und Sparkassen, Family Offices oder Einzelpersonen zählen. Dazu gehören auch Investoren. Unterschätzen Sie bei der Kaufpreisfinanzierung nicht den zeitlichen Aufwand und die Präsentation vor den Finanzierungspartnern. Wir bereiten entsprechende Unterlagen vor und ermitteln die beste Finanzierungsoption.

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