Unternehmensinterne Nachfolge

Den Nachfolger im eigenen Betrieb benennen

Unternehmensinterne Nachfolge: Management-Buy-out

Wenn sich in der eigenen Familie kein Nachfolger findet, ziehen viele Unternehmer die unternehmensinterne Nachfolge vor. Das kann viele Vorteile mit sich bringen: der Erwerber kennt die internen Prozesse, Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Dadurch besteht keine Verunsicherung am Markt und der Mitarbeiter steigert seine Leistungsbereitschaft aufgrund der eigenen Beteiligung am Unternehmen. Aber nicht jeder Mitarbeiter möchte Unternehmer sein. Zumal die Nachfolge rechtliche, steuerrechtliche und betriebswirtschaftliche Anforderungen beinhaltet. Wir unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung der Unternehmensnachfolge im Unternehmen.

Ihre Vorteile mit INTAGUS

Netzwerk

Durch ein großes Netzwerk haben wir für jede Situation die passenden Ansprechpartner an der Hand.

Finanzierung

Wir beraten den Käufer bei der Kaufpreisfinanzierung – damit dem nichts im Wege steht.

Coaching

Um auch unangenehme Fragen zu klären stellen wir Ihnen unseren Unternehmercoach zur Seite.

Unternehmensinterne Nachfolge?

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Ihr Unternehmensverkauf: Unser Leistungsangebot

Die langjährige Kenntnis und Zusammenarbeit von Unternehmer und Mitarbeitern basieren in erster Linie auf Vertrauen. Aus diesem Grund übergeben viele mittelständsiche Unternehmer bevorzugt an einen internen Nachfolger, statt den Betrieb extern zu verkaufen. Der interne Erwerber kann schon früh in betriebliche Prozesse und die Geschäftsführung integriert werden. Dennoch müssen einige Punkte geklärt werden. Wir unterstützen Nachfolger und Übergeber daher beim internen Verkauf.

Vorbereitung

Wir besprechen Ihre Vorstellungen und legen gemeinsam einen Nachfolgeplan fest.

01
Nachfolgerauswahl

Wir beraten Sie, inwiefern Ihr Mitarbeiter dazu geeignet wäre, zu übernehmen.

02
Gespräche

Wir führen Sie durch die Due Diligence und die Verhandlungen zu Ihrem gewünschten Kaufpreis.

03
Kaufvertrag

Wir unterstützen Sie bei der notariellen Übertragung und auf Wunsch auch danach.

04

Investition Zukunft

Die Braut aufhübschen

Den firmeninternen Nachfolger überzeugen.

Ein Nachfolger aus dem Betrieb geht ein hohes Risiko ein, wenn er ein Unternehmen übernimmt. Er muss den Kauf finanzieren und einen neue Verantwortung übernehmen. Damit die Übernahme das Risiko wert ist, sollten Sie regelmäßig in Ihr Unternehmen investieren.

„Aber kostet mich diese Investition nicht Geld, was ich gar nicht ausgeben will?“ Natürlich, allerdings überzeugen Sie so Ihren Nachfolger. Und wer die Möglichkeit einer unternehmensinternen Übertragung hat, sollte diese ntuzen. Denn die aktuelle Situation des Demographischen Wandels gefährdet eine externe Nachfolge.

Unternehmensinterne Nachfolge: Alt-Unternehmer und Junior bei der gemeinsamen Planung

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Berufliche Qualifikation
100%
Berufserfahrung
33%
Branchenerfahrung
67%
Führungserfahrung
44%
Vertrauensvolles Verhältnis
89%

Nachfolger-Check

Anforderungen an den Nachfolger

Die Anforderungen an einen Nachfolger im Mittelstand beruhen stark auf einem vertrauensvollen Verhältnis (Quelle: Schröder 2017). Die Führungserfahrung ist dabei weniger wichtig, als die berufliche Qualifikation. Durch eine unternehmensinterne Nachfolge wären diese Bedingungen erfüllt. Firmeninhaber und Nachfolger kennen sich und ihre Arbeit basiert vor allem auf gegenseitigem Vertrauen. Die Führungserfahrung kann mit der Übernahme ausgebaut werden.

Ihr Rückruf-Wunsch

Sie haben noch Fragen zu Ihrer Unternehmensnachfolge oder anderen Themenbereichen? Gerne rufen wir Sie an!

Welche Vorteile hat die unternehmensinterne Nachfolge?

Im deutschen Mittelstand gibt es eine besondere Unternehmerprägung infolge der Einheit von Eigentum und Leitung eines Unternehmens. Mit dem Ausscheiden des Senior-Unternehmers geht ein Teil der Unternehmensidentität verloren. Das jahrelang aufgebaute Beziehungsgeflecht des Inhabers kann nicht ohne Weiteres an einen Nachfolger übergeben werden. Da die Unternehmensnachfolge sehr komplex ist, ist eine frühzeitige Planung für den Erfolg einer Betriebsübergabe unerlässlich. Zudem begrüßen Kreditinstitute – die für den potenziellen Erwerber unabdingbar sind – eine frühe Vorbereitung ebenfalls. Eine entscheidende Schwierigkeit bei der Nachfolge ist eine interne Barriere im Kopf des Unternehmers. Dieser identifiziert sich häufig mit dem eigenen Lebenswerk, weswegen das Loslassen besonders schwer fällt. Kaum denkbar, dass ein völlig neuer Firmeninhaber das Ruder in die Hand nehmen soll und kann. Zudem ist eine Nachfolgeregelung auch immer mit Unsicherheit am Markt, bezüglich Lieferanten- und Kundenbeziehungen verknüpft. Niemand kann voraussehen, wie der Betrieb mit einem neuen Firmeninhaber fortgeführt wird.

An dieser Stelle kommen die Vorteile der firmeninternen Nachfolgelösung zum Tragen. Denn hier kann der Erwerber vom Firmeninhaber geprüft werden, bevor er ihn überhaupt in die engere Auswahl an Nachfolgekandidaten nimmt. Als Mitarbeiter oder Teil der Geschäftsführung arbeitet der Unternehmer regelmäßig mit ihm zusammem. Aus diesem Grund weiß er auch um die Qualitäten und Leistungen desjenigen. Die unternehmensinterne Nachfolge bietet die Möglichkeit, die Übertragung gemeinsam zu planen und sich entsprechende Führungsqualitäten anzueignen. Der Alt-Unternehmer muss auf diese Weise nicht an einen völlig fremden Erwerber übergeben. Stattdessen geht das Unternehmen in Hände über, die auch schon bisher in interne Prozesse involviert waren. Des Weiteren kennen die Kunden und Lieferanten den Übernehmer, wodurch eine große Verunsicherung am Markt erstmal ausbleibt. Auch die Mitarbeiter kennen den zukünftigen Firmeninhaber und müssen sich keine Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen. Diese Form der Nachfolge erlaubt die Gewährleistung zumindest eines gewissen Grades an Kontinuität. Diese Faktoren sollten es dem Unternehmer wesentlich leichter machen, die innere Barriere in seinem Kopf zu durchbrechen.

Unternehmensinterne Nachfolge ist beliebt, aber der externe Verkauf ist lukrativer?

Die unternehmensinterne Nachfolge ist – aus den genannten Gründen – eine beliebte und vorteilhafte Variante der Betriebsübergabe. Sie ist vergleichsweise schneller zu realisieren, da sich der Erwerber bereits im Unternehmen befindet und auch risikoarmer. Der Senior-Unternehmer muss in der Regel keine großen Umstrukturierungen erwarten. Der Führungswechsel kann vorbereitet werden, ohne Verunsicherung bei den Mitarbeitern, Kunden oder Lieferanten zu erzeugen. Zudem bekommen nicht zig fremde Personen Einblick in die Bücher des Betriebs, was dem Firmeninhaber meistens lieber ist. Der unternehmensinterne Nachfolger kennt den Betrieb, Abläufe und Prozesse. Dennoch übergeben aktuell nur 18% (Quelle: Nachfolgemonitor) der Unternehmer Ihren Betrieb auf diese Weise. Woran könnte das liegen? Die größte Schwierigkeit für die unternehmensinterne Nachfolge ist eher auf Seiten des Erwerbers. Denn dieser muss eine komplette Kaufpreisfinanzierung bewerkstelligen. Aus ökonomischer Sicht wird bei einem unternehmensexternen Verkauf eher ein höherer Kaufpreis erzielt. Gerade wenn Übergeber und Übernehmer sich kennen, kann es schwer fallen, einen hohen Preis zu fordern. Insbesondere dann, wenn der Nachfolger generell wenig Eigenkapital zur Verfügung hat. Die unternehmensinterne Nachfolge ist somit zwar weniger komplex, unterscheidet sich aber eben auch in Bezug auf den Kaufpreiserlös.

Unternehmensinterne Nachfolge: Vorsicht vor diesen 4 Stolperfallen!

Die unternehmensinterne Nachfolge weißt nicht weniger Stolperfallen auf als jede andere Form der Nachfolgeregelung. Wieder einmal ist die Vorbereitung und Auseinandersetzung mit dem Thema Unternehmensnachfolge A&O. Probleme können wir allem dann auftreten, wenn keine Nachfolgepläne vorliegen oder diese nicht ausreichend kommunziert werden. Noch einmal möchten wir daher auf die Notwendigkeit eines Experten hinweisen, der Ihnen realistisch den zu erwartenden Verkaufserlös erklären und Sie bis zu dessen Erhalt begleiten kann. Dabei übernimmt ein Experte nicht nur sämtliche  organisatorische Aufgaben, strukturiert den Prozess, kümmert sich um die notwendigen Unterlagen, sondern unterstützt Sie auch bei der Kommunikaton mit Partnern, wie Steuerberater oder Notar. Unser Unternehmenscoach hilft des Weiteren bei der Lösung von Konfliktpotenzial zwischen Übernehmer und Übergeber. Für den Nachfolger bieten wir außerdem eine exklusive Beratung bei der Kaufpreisfinanzierung – dem Dreh und Angelpunkt der unternehmensinternen Nachfolge – an. Dennoch gibt es einige Risiken, die Sie selbst mindern können. Im folgenden möchten wir Ihnen vier davon in aller Kürze nennen.

Den Verkauf oder die Nachfolge zu lange aufschieben

Die Trennung vom eigenen Betrieb fällt schwer, weswegen viele Firmeninhaber dazu neigen, immer weniger Überlegungen und Investitionen zu tätigen. Das muss nicht zwingend zu schlechteren Umsätzen führen. Dennoch wird ein Betrieb, in den regelmäßig investiert wurde und der Zeiten der Digitalisierung mithalten kann,  bessere Erlöse erzielen. Die Firma sollte zu jedem Zeitpunkt attraktiv bleiben und das vor allem im Vergleich zu anderen Wettbewerbern. Das wiederum wirkt sich auf den Kaufpreis und die Dauer des Prozesses aus. Je besser die Nachfolgeplanung, desto besser das Ergebnis.

Geschäftsprozesse nicht angemessen dokumentieren

Um einen angemessenen Kaufpreis zu erzielen, wird eine Unternehmensbewertung erstellt. Für diese müssen zahlreiche Dokumente und Unterlagen vorliegen. Insbesondere Prozesse, die augenscheinlich erstmal keine Dokumentation benötigen, werden in der Praxis oft vernachlässigt. Für die Bewertung und auch für potenzielle Übernehmer sind solche Dinge aber wichtig, denn jede Dokumentation hilft dabei, sich ein Bild vom Betrieb zu machen. Zudem ist der Aufwand in der Vorbereitung erheblich größer, wenn viele Dokumente erst nachgereicht werden müssen. Also: Zeit und Mühe sparen und gleich ordnungsgemäß dokumentieren.

Den Unternehmensverkauf ohne Experten angehen

Die unternehmensinterne Nachfolge kann prinzipiell immer ohne Experten vollzogen werden. Häufig meinen Firmeninhaber, ihr Unternehmen sowieso am besten zu kennen und es nicht so schwierig sein kann, eine Nachfolge durchzuführen – eine Existenzgründung haben sie schließlich auch gepackt. Aber bereits hier tauchen auch die ersten Schwierigkeiten auf: Wie objektiv ist der gewünschte Kaufpreis denn wirklich? Wie finde ich einen Nachfolger, ohne dabei womöglich meine Wettbewerber aufhorchen zu lassen? Wer soll denn alles von außen Einblick in mein Unternehmen bekommen können? Was mache ich, wenn der Mitarbeiter aus der Firme nicht genug Geld hat? Ganz davon abgesehen, dass ein Firmeninhaber nicht selten auf eine 60 Stunden Woche kommt. Wie zeitintensiv kann dabei eine unternehmensinterne Nachfolge angestrebt werden? Es macht also durchaus Sinn, sich bei diesem Prozess von Experten begleiten zu lassen.

Nicht sich selbst im potenziellen Käufer wieder finden wollen

Nicht grundlos kann ein Firmeninhaber stolz auf seine Jahre als Unternehmer sein. Es wurden Gewinne erwirtschaftet, die Mitarbeiter fühlen sich wohl und alles scheint zu funktionieren. Dies kann dazu führen, ein Ebenbild zu suchen, was Sie nicht finden werden. Der Nachfolger wird nicht sein wie Sie. Eventuell hat er sogar neue Pläne, Visionen und Strukturen. Hier gilt es sich vorab zu überlegen, was man für den Betrieb und die Mitarbeiter in Zukunft möchte. Sie sollten sich niemals auf einen Käufertypen festlegen, sondern versuchen offen an die Suche heranzugehen. Wie schon zuvor gilt auch hier: suchen Sie sich einen objektiven Dritten!

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