Familieninterne Nachfolge

Vereint in die nächste Generation

Familieninterne Nachfolge: Erfolgreich übergeben

Das Unternehmen in die Hände der eigenen Familie geben, sich zurücklehnen und einfach mal machen lassen – die Traumvorstellung vieler mittelständischer Unternehmer. Ein reibungsloser Generationswechsel innerhalb der Familie ist aber leider die Ausnahme. Die familieninterne Nachfolge ist die beliebteste Form der Betriebsübergabe. Dennoch scheitert das gemeinsame Familienprojekt oft. Weshalb? Weil Nachfolge innerhalb der Familie sehr emotional ist. Es fehlt der Blick von Außen. Aus diesem Grund unterstützt INTAGUS Sie bei der Umsetzung Ihrer Nachfolge.

Ihre Vorteile mit INTAGUS

Erfahrung

Seit + 10 Jahren regeln wir Nachfolgen und waren selbst schon in Familienunternehmen tätig.

Netzwerk

Durch ein großes Netzwerk haben wir für jede Situation die passenden Ansprechpartner an der Hand.

Coaching

Mithilfe unseres Unternehmercoaches werden Kommunikationsprobleme innerhalb der Familie gelöst.

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Familieninterne Nachfolge: Individuelle Nachfolgelösungen

Die familieninterne Nachfolge ist nicht nur der bloße Führungswechsel. Der Generationswechsel betrifft Familie, Gesellschafter sowie weitere Personen. Die enge Verknüpfung zwischen dem Unternehmen, seiner Zukunft und der familiären Dynamik setzen alle Beteiligten unter Druck. Es stehen offene Fragen im Raum: Soll das Unternehmen in der Familie übertragen werden? Wenn ja, wie und an wen? Wie geht es danach weiter? Privat- und Berufsleben sind plötzlich nicht mehr trennbar. Diese emotionale Herausforderung ist neu. Daher ist es wichtig, sich Experten dazu zu holen, welche Erfahrungen im Bereich Nachfolge haben. Jede Nachfolge ist anders und so ist es jeder unserer Nachfolgeprozesse. Ein allgemeiner Überblick wird folgend dennoch gegeben.

Vorbereitung

Klärung erster Fragen wie „An wen soll das Unternehmen übergeben werden und wann?“.

01
Analyse

Prüfung des Unternehmens, des Nachfolgers und der Nachfolgebedingungen.

02
Gespräche

Alle Beteiligten an einen Tisch und besprechen (auf Wunsch – Unternehmercoaching).

03
Übergabe

Wir unterstützen Sie gemeinsam mit allen Beteiligten (u.a. Notare) bei der Übertragung.

04

Unternehmerische Zukunft

Das Lebenswerk in neue Hände übergeben

Emotionale Faktoren entscheiden über die Nachfolge.

Die familieninterne Nachfolge ist eine Entscheidung über Lebenswerk, Vermögen und unternehmerische Verantwortung. Pläne zur Nachfolge sollten frühzeitig in der Familie besprochen werden.

Nicht selten gehen Junior und Senior von unterschiedlichen Zukunftsoptionen aus und die Nachfolge scheitert daran. Um Ihr Lebenswerk zu sichern, sollten Ihre Ideen daher klar formuliert werden. Neben betriebswirtschaftlichen, steuerlichen sowie rechtlichen Aspekten entscheiden vornehmlich psychosoziale Faktoren über den erfolgreichen Generationswechsel.

Familieninterne Nachfolge: Etwas in die Hände der nächsten Generation weiter geben
Ihr Rückruf-Wunsch

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Warum ist die familieninterne Nachfolge so komplex?

Steuerliche, steuerrechtliche, betriebswirtschaftliche und emotionale Faktoren – die familieninterne Nachfolge gilt als besonders komplex. Dabei ist die familieninterne Nachfolge nach wie vor die beliebteste Nachfolgelösung im deutschen Mittelstand (53% laut der aktuellen Studie des Nachfolgemonitors). Die meisten Firmeninhaber wünschen sich, dass die eigenen Kinder das Familienunternehmen fortführen. Neben fachlicher Anforderungen werden vor allem die emotionalen Anforderungen unterschätzt. Übergeber, die im Geschäftsalltag problemlos wichtige Entscheidungen treffen und stressigen Situationen gewachsen sind, treffen innerhalb der Familie auf unbekannte Barrieren. Berufs- und Privatleben sind an dieser Stelle nicht trennbar und es kommt schneller zu emotionalen Konflikten. Eine Möglichkeit mit diesen aufkommenden Konflikten umzugehen – vermeiden. Nach dem Motto Kommt Zeit, kommt Rat wird die Übergabe auf die lange Bank geschoben. Damit erklärt sich die aktuelle Situation übernahmewürdiger Betriebe. Von 3.750 Unternehmen sind 3.380 den Familienunternehmen zu zurechnen. Darunter befinden sich 700 übernahmefähige Unternehmen, aber nur 150 übergabereife Betriebe (Quelle: Kay et al. 2018). Innerhalb der Familie scheitert es oft an „einfachen“ Kommunikationsproblemen oder aber an fehlenden Investitionen vor der Unternehmensnachfolge. Auch ein Betrieb, der in der Familie übergeben werden soll, muss in Stand gehalten werden. Der Senior wird die Firma nur schwer an den Junior übergeben können, wenn dieser sich der veralteten Strukturen bewusst ist. Was ebenfalls hinzu kommt, ist die Schwierigkeit der Inhaberabhängigkeit. Insbesondere Firmeninhaber von Familienbetrieben neigen dazu, den Nachfolgern über die Schulter schauen zu wollen und können sich nur schwer aus bewährten Prozessen lösen. Als Erwerber möchten die Nachfolger aber eben gerne auch eigene Visionen umsetzen und das Unternehmen selbstständig führen – ohne den prüfenden Blick des Seniors.

Die aktuellen Gegebenheiten erhöhen die Anforderungen an den Übergabeprozess: Demographischer Wandel, Digitalisierung und Fachkräftemangel haben erheblichen Einfluss auf die familieninterne Nachfolge – auch wenn der bereits in der Familie zu finden ist. Das Unternehmen muss sich langfristig am Markt bewähren können, daher betreffen die äußeren Faktoren auch den Familienbetrieb.

Die 3 wichtigsten Fragen für die familieninterne Nachfolge

Die familieninterne Nachfolge wirft einige Fragen vor dem eigentlichen Prozess der Betriebsübergabe auf. Das Ziel ist neben der Unternehmensnachfolge der Erhalt des Vermögens. Die drei wichtigsten Fragen, die sich jeder Unternehmer vor der Nachfolgeregelung stellen sollte, werden folgend gelistet.

Was soll übergeben werden? An wen? Und zu welchem Zeitpunkt? – Für viele Mittelständer ist das Alter der Übergabe wesentlich. Doch das richtige Alter für die Übertragung gibt es nicht. Es empfiehlt sich, die familieninterne Nachfolge nicht allzu lange aufzuschieben. Denn je älter der Senior-Unternehmer ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine Notfallnachfolge aufgrund von Krankheit oder Tod. Viel wichtiger wäre also die Frage danach, wann man sich mit der Betriebsübergabe beschäftigen sollte. Hier ist die Antwort einfacher: so früh wie möglich. Sich Gedanken über die Übertragung des Unternehmens zu machen bedeutet nicht dieses direkt verkaufen zu müssen. Nachfolgepläne können schon frühzeitig beschlossen und im Laufe der Jahre immer noch geändert werden. Was zählt ist, dass der Unternehmer sich Gedanken macht. Ein Zeitplan, welche Vermögenswerte an wen übergeben werden sollen erweist sich in der Praxis als sehr hilfreich. Der Alt-Unternehmer plant dabei am besten rückwärts und beantwortet sich die Frage, wann er in den Ruhestand gehen möchte und welche Voraussetzungen bis dahin geschaffen werden müssen.

Gibt es einen Nachfolger in der Familie? – Das wäre zumindest eine gute Voraussetzung für die familieninterne Nachfolge. Oft sind die eigenen Kinder z.B. nicht bereit dazu, ein Unternehmen zu führen oder haben andere Lebenspläne. Diese Dinge müssen angesprochen und diskutiert werden. Eine aufgezwungene Nachfolge sollte dabei ausgeschlossen werden. Wenn ein Erwerber vorhanden ist, sollte dieser rechtzeitig in den Betrieb und interne Prozesse integriert werden – das vermindert das Risiko der Inhaberabhängigkeit. Eventuell anspruchsberechtigte Verwandte sollten durch Vermögensübertragungen abgefunden werden. An dieser Stelle hilft eine Unternehmensbewertung, welche den Firmenwert realistisch begründen kann. Wenn mehrere Familienmitglieder die gleichen Anteile bekommen sollen, gilt es zu beachten, dass dies die Entscheidungsfreiheit der einzelnen Beteiligten einschränken kann. Diese Aufteilung könnte zu neuen Konflikten führen.

Was tun, wenn sich kein Nachfolger in der Familie befindet? – Wenn sich für die familieninterne Nachfolge kein Übernehmer innerhalb der Familie finden lässt, können andere Optionen in Betracht gezogen werden. Zum einen kann ein Betrieb unternehmensintern – sprich an einen Mitarbeiter – übergeben werden. Zum anderen kann das Unternehmen extern verkauft werden. Neben diesen Varianten gibt es weiterhin die Möglichkeit, eine Unternehmensverpachtung an eine familienfremde Führungskraft oder die Übertragung der Geschäftsführung an einen Fremdmanager anzustreben. Generell kann ein Management aufgebaut werden, das die Geschäftsführung übernimmt aber nicht die Inhaberschaft.

Achtung: Aus diesen 5 Gründen scheitert die familieninterne Nachfolge!

Die familieninterne Nachfolge kann aus ganz unterschiedlichen, individuellen und persönlichen Gründen scheitern. Die Ursachen sind vielfältig und kaum verallgemeinert zu benennen. Aufgrund unserer Erfahrungen im Bereich Unternehmensnachfolge und eigener Tätigkeit in Familienunternehmen, möchten wir 5 der häufigsten Gründe dennoch erklären.

  • Innerhalb der Familie wird das Thema familieninterne Nachfolge nicht kommuniziert. Weder Kinder, noch Eltern wissen, welche Bedingungen erfüllt werden müssen. Der Inhaber geht eventuell von einer Selbstverständlichkeit aus, die eigentlich nicht vorliegt.
  • Insbesondere strategische Unternehmer können mit der emotionalen Situation in der Familie nicht umgehen. Bislang war das Privatleben leicht vom Arbeitsleben zu trennen – die familieninterne Nachfolge ermöglicht das nicht.
  • Die potenziellen Nachfolger in der Familie sind an einer Übernahme des Betriebs nicht interessiert. Wegen fehlender Gesprächsinitiative wird das Thema aber nicht kommuniziert und der Geschäftsinhaber steht plötzlich ohne Nachfolger und ohne Plan B da.
  • Der Familienunternehmer fürchtet um den Bestand seines Lebenswerks und tut sich schwer damit, den Nachrückern das aufgebaute Unternehmen endgültig zu überlassen und sich aus den interenen Prozessen mehr und mehr zurückzuziehen.
  • Angst – der Hauptgrund für das Scheitern einer familieninternen Nachfolge. Eine ungewohnt emotionale und schwerwiegende Situation bzw. Entscheidung führt zu Ratlosigkeit, aus welcher sich die Familie und der Unternehmer nicht eigens lösen können.

Trotz dieser Gründe ist eine familieninterne Nachfolge nicht zum Scheitern verurteilt. Wenn man sich diese fünf Punkte durchliest, fällt auf, dass es vor allem ein großes Risiko gibt – die Kommunikation. Wenn diese jedoch frühzeitig angestrebt wird und notwendige Maßnahmen – wie das Einbinden des Nachfolgers in den Betrieb – ergriffen werden, steht einem Geschäftsführerwechsel bei gegenseitigem Interesse grundsätzlich nichts im Wege. Nichtsdestotrotz ist das Hinzuziehen von Experten unbedingt ratsam. Dadurch erfährt die familieninterne Nachfolge den objektiven Blick von Außen und Kommunikationsprobleme können gelöst werden. Unsere Experten von INTAGUS unterstützen Sie leidenschaftlich bei Ihrer gewünschten Nachfolgelösung. Vereinbaren Sie noch heute ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch, um uns und unsere Prozesse kennenzulernen.

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