Unternehmensexterne Nachfolge

Unternehmen erfolgreich verkaufen

Unternehmensexterne Nachfolge: Den passenden Käufer finden

Die unternehmensexterne Nachfolge begründet eine neue Ära für das Unternehmen. Der Unternehmenskauf gehört zu den größten Herausforderungen im Leben eines Unternehmers. „Wie finde ich einen Nachfolger? Welche rechtlichen, steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlchen Anforderungen kommen auf mich zu?“ – Wir begleiten Unternehmer bei Ihrer persönlich gestalteten Betriebsübergabe und unterstützen Sie bei der Planung, einzelnen Entscheidungen und der generellen Vorgehensweise. Kein Käufer in Aussicht? Wir begeben uns für Sie auf die Suche nach einem geeigneten Erwerber.

Ihre Vorteile mit INTAGUS

Coaching

Mit unserem Unternehmercoach Konfliktpotential unter Gesellschaftern auflösen und verkaufen.

Erfahrung

Seit + 10 Jahren steuern wir Transaktionen und erstellen Unternehmensbewertungen.

Finanzierung

Wir unterstützen Nachfolger bei der Kaufpreisfinanzierung der Betriebsübergabe (u.a. Businessplan).

Externe Unternehmensnachfolge?

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Externe Unternehmensnachfolge: Unsere Prozessstruktur

Ein Unternehmensverkauf als unternehmensexterne Nachfolge ist inbesondere dann beliebt, wenn der Verkäufer einen lukrativen Kaufpreis erzielen möchte. Der Verkauf eines Unternehmens ist eine komplexe betriebswirtschaftliche, rechtliche und steuerrechtliche Herausforderung. Jeder Unternehmensverkauf ist individuell und muss im Detail geplant werden. Die Unternehmensbewertung gilt als Grundlage für die Veräußerung. Wir unterstützen Sie bei der Planung und Durchführung im gesamten Prozessverlauf.

Vorbereitung

Sie legen Ihre persönlichen Ziele fest und wir planen mit Ihnen gemeinsam den Verkaufsprozess.

01
Käufersuche

Aktive Käufersuche mit INTAGUS: Wir erstellen u.a. Long- und Short-List der Nachfolger bzw. Käufer.

02
Gespräche

Wir führen Sie sicher durch die Due Diligence und die Verhandlungen bis zur Übergabe.

03
Kaufvertrag

Wir unterstützen Sie gemeinsam mit allen wichtigen Beteiligten (u.a. Notare) bei der Übertragung.

04

Unternehmensbewertung

Das A&O für den Unternehmensverkauf

Wert ist nicht gleich Preis.

Eine objektive Unternehmensbewertung setzt sich oft aus mehreren Verfahren zusammen. Dabei gilt zu beachten – den einen Unternehmenswert gibt es nicht. Die Due Diligence gibt aber an, in welchem preislichen Rahmen das Unternehmen veräußert werden sollte bzw. könnte. Beliebte Verfahren sind u.a. die Substanzwertmethode, das Ertragswertverfahren sowie die Discounted Cash-Flow Methode.

Die Bewertung sollte unbedingt von Experten vorgenommen werden. Wir ergänzen die Unternehmensbewertung u.a. mit Handlungsempfehlungen, um den Kaufpreis zu erhöhen.

Unternehmensexterne Nachfolge: Besprechung im Zuge der Unternehmensbewertung

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Übernahmen im Wert von 50.000

Kaufpreisklassen in Prozent

Laut der KfW werden sechs von hundert Betriebsübergaben zu Kaufpreisen über 50.000 Euro durchgeführt. Bei 67% fiel kein Kaufpreis an, was den dominierenden Teil der familieninternen Übertragungen erklärt. Hier wurde das Unternehmen vermutlich als Schenkung im Rahmen des Erbrechts übergeben. Der ausbleibende Kaufpreis lässt jedoch offen, ob es dennoch aus der Übergabe resultierende Rentenzahlungen oder Nießbrauch gab. Bei 33% der Übergaben mit Kaufpreis lag das Volumen bei beinahe jedem fünften Unternehmen über 50.000 Euro.

Ihr Rückruf-Wunsch

Sie haben noch Fragen für die unternehmensexterne Nachfolge oder anderen Themenbereichen? Gerne rufen wir Sie an!

Unternehmensexterne Nachfolge planen und realisieren

Die unternehmensexterne Nachfolge gilt als eine der größten Herausforderungen im Leben eines Unternehmers. Denn neben der Maximierung des Verkaufspreises (was ggfs. Investitionen mit einschließt) steht vor allem die Fortführung des Unternehmens an erster Stelle. Ein über jahrelang gepflegtes Unternehmen soll einer Stilllegung entgehen. Insbesondere Firmeninhabern von KMU fällt es recht schwer sich von dem eigenen Betrieb zu lösen. Teilweise ist dieser erste Schritt im Kopf sogar der wichtigste. Aus diesem Grund betrachten wir Ihre unternehmensexterne Nachfolge aus den Augen eines mittelständischen Unternehmers. Wir analysieren die Gegebenheiten: Wo bestehen Chancen und Risiken? Dabei beziehen wir alle Prozesse und Faktoren mit ein – vom Controlling, über Vertrieb und Marketing, Anlagevermögen, Haftung, Personal und Führung, Leistungsspektrum usw. Mithilfe eines maßgeschneiderten Nachfolgeprozesses können wir Sie sicher durch all diese Anforderungen hindurch geleiten.

Die unternehmensexterne Nachfolge sollte klar strukturiert werden: Wo fangen wir an und wo soll das Ganze hinführen? In der ersten Phase der Vorbereitung legen wir gemeinsam mit Ihnen Ziele fest und entwickeln eine geeignete Struktur. Eine klare Vorbereitung und Planung mindert die Möglichkeit später aufkommender Unsicherheiten. Es wird also am Anfang die Verkaufsentscheidung geprüft. Anschließend erfolgt die Optimierung dieser Entscheidung und der Prozessstruktur. Ein besonders wichtiger Part ist die Unternehmensbewertung. Diese bildet die Grundlage für Ihre Argumente, den Verkaufserlös und die Suche nach einem passenden Nachfolger. Wir begeben uns dann für Sie auf die Suche – Erwerber, Konkurrent oder Investor? Ihre Daten bleiben dabei anonym und werden zu jedem Zeitpunkt vertraulich behandelt. Nach der Verschwiegenheitsvereinbarung (LOI) können potenzielle Käufer dann nähere Informationen erhalten. Sobald eine Einigung erreicht ist, geht es an den Kaufvertrag.

Unternehmensexterne Nachfolge: Checkliste Kaufvertrag

Nachdem die Due Diligence (Unternehmensbewertung) durchgeführt wurde und sich Käufer und Verkäufer einigen konnten, geht es an den Kaufvertrag. Der Kaufvertrag legt genau fest, was verkauft wird und zu welchem Zeitpunkt (Stichtag – Wann geht das Unternehmen auf den neuen Eigentümer über?). Zudem steht der festgelegte Kaufpreis im Vertrag und auf welche Weise dieser bezahlt wird (Einmalzahlung, Raten, Fälligkeit usw.). Im folgenden nennen wir Ihnen weitere Aspekte eines Kaufvertrags für die unternehmensexterne Nachfolge.

  • Welche Sicherheiten werden bei Ratenzahlungen gestellt?
  • Ist der Verkäufer der Eigentümer der verkauften Gegenstände und Gebäude? Welche gehören nicht zu seinem Eigentum?
  • Wird der Betrieb unter gleichem Namen fortgeführt?
  • Stimmen eventuell Vermieter, Lieferanten, Versicherungsgesellschaft etc. der Betriebsübergabe zu (nur relevant für Einzelunternehmen und Personengesellschaften)?
  • Gibt es eine vereinbarte Vertragsstrafe, falls sich bei einer späteren Betriebsprüfung Nachlässigkeiten des Alt-Unternehmers heraus stellen?
  • Wurden die Mitarbeiter des Unternehmens – wie gesetzlich vorgeschrieben – über die unternehmensexterne Nachfolge informiert?
  • Soll eine Klausel vereinbart werden, nach welcher der Verkäufer keine gleichartige Tätigkeit vor Ort aufnehmen darf (Konkurrenzklausel)?
  • Wird festgehalten, dass der Übergeber für nachträglich aufgedeckte Altlasten haftet?
  • Kann der Erwerber vom Kaufvertrag zurück treten – wenn ja, unter welchen Bedingungen?

Gemeinsam mit dem Kaufvertrag müssen bestimmte Unterlagen vorgelegt werden. Dazu gehören die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, die Negativbescheinigung des Finanzamtes (es bestehen keine betrieblichen Steuerschulden), die Bestätigung der Sozialversicherung, die Zustimmung weiterer Gesellschafter, alle schriftlichen Arbeitsverträge, Kreditverträge – die vom Käufer übernommen werden, eine Inventarliste aller Gegenstände des Unternehmens, die Auflistung aller gewerblichen Schutzrechte, Kundenverträge, Kooperationsverträge etc., die Bestätigung, dass keine schwebenden gerichtlichen und außergerichtlichen Auseinandersetzungen existieren.

Vor- und Nachteile für die unternehmensexterne Nachfolge

Die unternehmensexterne Nachfolge bietet Vor- und Nachteile. Ein Verkauf kann sich insbesondere aus ökonomischer Sicht lohnen: Hier besteht die Möglichkeit einen möglichst hohen Kaufpreis zu erlangen. Aber die unternehmensexterne Nachfolge ist auch mit vielen Risiken verbunden: Wie finde ich einen Nachfolger? Wer eignet sich als Übernehmer meines Unternehmens? Wie sage ich es den Mitarbeitern? Was ist mein Unternehmen wert? Welche steuerlichen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Faktoren muss ich berücksichtigen? Die unternehmensexterne Nachfolge ist mit vielen Fragen verbunden. In unseren Prozessen möchten wir diese beantworten und Sie an Ihr persönliches Ziel führen – der externen Nachfolgelösung. Um uns, unsere Arbeit und mögliche Perspektiven kennen zu lernen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit eines kostenlosen und unverbindlichen Erstgesprächs an. Vorab folgt nun noch eine kurze Checkliste, welche Vorteile und Nachteile des Verkaufs auf Verkäufer und Käufer Seite abbildet.

Vorteile für den Verkäufer:

  • Die unternehmensexterne Nachfolge und der daraus gewonnene Verkaufserlös kann der Altersvorsorge dienen.
  • Der Kaufvertrag (s. oben) schafft klare Verhältnisse.
  • Bei sofortiger Kaufpreiszahlung ist der Übergeber unabhängig vom zukünftigen unternehmerischen Erfolgs des Nachfolgers.
  • Steuervorteile: Der Veräußerungsgewinn wird einkommensteuerlich geringer belastet, wenn alle elementaren Grundlagen des Betriebs veräußert werden.

Nachteile für den Verkäufer:

  • Lösen vom Betrieb – der Einfluss auf das Geschäftsgeschehen des Unternehmens nimmt nun endgültig sein Ende.
  • Kein Zurück – nach der Kaufentscheidung beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Vorteile für den Erwerber:

  • Freie Entscheidungsgewalt – der Käufer kann durch die unternehmensexterne Nachfolge ohne Einmischen des Alt-Unternehmers die Führung übernehmen.
  • Die Eigentums- und Verfügungsverhältnisse sind eindeutig geklärt.
  • Bei einer Betriebsübernahme als Existenzgründung stehen dem Übernehmer Fördermittel zur Verfügung, die er auch bei einer Neugründung beantragen könnte.

Als ein zu benennender Nachteil für den Käufer gilt die Entscheidung zur Einmalzahlung, aber nur aus dem Grund, dass hier der gesamte Betrag sofort finanziert werden muss. Ansonsten empfehlen wir die unternehmensexterne Nachfolge gut – und vor allem langfristig – vorzubereiten. Die Planung der Nachfolgeregelung wirkt sich erfahrungsgemäß erheblich auf den Erfolg der Betriebsübergabe aus.

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