Firmenübergabe: Lassen Sie uns über Emotionen sprechen

Firmenübergabe: Emotionen beeinflussen die Nachfolge

Warum Unternehmer gerade in der Firmenübergabe ganz persönlich betroffen sind? Über die Notwendigkeit von Emotionsmanagement

Als Nachfolgebegleiter bieten wir Ihnen ein zielführendes Emotionsmanagement, weil wir glauben, dass Sie damit nicht nur die Zukunft Ihres Unternehmens über Generationen hinweg sichern, sondern auch ihre persönlichen Beziehungen und Lebensplanung erfüllt gestalten können. Es kommt neben den Zahlen, Fakten, Paragrafen auf die Menschen letztendlich an, die im Nachfolgeprozess zusammenwirken.

Emotionen beeinflussen den Erfolg einer Firmenübergabe

Konflikte in der Unternehmensnachfolge sind zu etwa 90% psychologischer und nicht strategischer Art und dennoch werden sie in etwa 90% der auftretenden Fälle wenig berücksichtigt. Die emotionale Komponente ist der am meisten unterschätzte Grund für eine gescheiterte Nachfolge.

Neben wirtschaftlich/finanziellen Existenzängsten, äußert sich Angst beim Übergebenden beispielweise darin, Einfluss und Anerkennung zu verlieren. Wenn es keine klaren Vorstellungen für die Zeit nach dem Rücktritt gibt, ist die Motivation, das eigene Lebenswerk in andere Hände zu übergeben, verständlicherweise gering ausgeprägt. Der Umgang mit den Emotionen äußert sich unterschiedlich. Manche Unternehmer reagieren mit Verdrängung der Nachfolgefrage, wodurch der Prozess nicht ins Rollen gebracht werden kann. In zahlreichen Unternehmen ist der Senior teilweise noch bis ins hohe Alter im operativen Geschäft involviert und verhindert somit die Nachfolge und den Anstoß des Prozesses zur Übergabe. Hierdurch hat der Nachfolger wenig Möglichkeit, das Unternehmen in seinem Sinne zu führen. Beste Beispiele hierfür, die auch durch die Presse gingen, waren die Firma Haribo oder Meggle neben vielen anderen nicht so bekannten. Die Identifikation mit dem eigenen Lebenswerk ist teilweise so stark, dass Alternativen im Sinne der Zukunft des Unternehmens nicht gesehen werden.

Fragen für den Senior / Altinhaber sind oft: Wie kann ich mit meinen Erfahrungen die Nachfolge meines Unternehmens in die Zukunft sichern? Wie könnte eine geeignete Unternehmensnachfolge aussehen und wie wird sich meine Rolle verändern? Inwiefern verändert sich mein Einfluss? Was sind meine Motive dabei und wie kann ich sie in der Veränderung für mich, meiner Familie und anderen Beteiligten in anderer Form leben?

Kommunikation ist das A&O im Prozess der Firmenübergabe

Auch auf der Seite des Nachfolgers, der die neue Geschäftsführung übernehmen soll, regen sich Widerstände. Mit einer Vielzahl an Erwartungen und Anforderungen konfrontiert, fühlt sich der Nachfolger überlastet oder in seinen Erwartungen übergangen. Oft ist die Bereitschaft die komplette Verantwortung zu übernehmen nicht gänzlich ausgereift.

Das Ziel ist nicht das Vermeiden von Emotionen, sondern eine offene, klare und konstruktive Kommunikation über die Ziele und den Ablauf der Firmenübergabe, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Der Unternehmensverkauf stellt eine tiefgreifende und alle Ebenen übergreifende Veränderung dar. Veränderungen lösen bei den meisten Menschen ein Unbehagen, Unsicherheit aus. Seine Komfortzone zu verlassen und damit altbekannte sichere Routinen aufzugeben, geht mit diversen Emotionen einher, von der Verunsicherung bis hin zur Angst.

Die Führung von Unternehmen und hier insbesondere von Familienunternehmen ist nicht nur rational begründet, sondern Emotionen und Intuition spielen in jeder Entscheidung eine Rolle, ob bewusst oder unbewusst. Daher ist es wichtig Emotio und Ratio in Einklang zu bringen, und diese nicht als widerstrebende Gegenkräfte zu sehen.

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Sieben Phasen der Veränderung

In vielen Unternehmen gilt oft noch die Regel „Emotionen sollten hier keine Rolle spielen. Auf die Sachlage kommt es schließlich an.“ Jedoch ist diese Regel nicht zielführend und eher hinderlich, wenn es auf unternehmerisch wichtige zukünftige Entscheidungen wie bei der Firmenübergabe für alle Beteiligten ankommt.

Der Veränderungsprozess durchläuft erfahrungsgemäß mehrere Phasen, bis die beteiligten Menschen die psychologischen Veränderungen in das Verhaltens- oder Einstellungsrepertoire übernehmen:

  1. Schock: Diskrepanz zwischen den Erwartungen und der eingetroffenen Realität
  2. Ablehnung: Die aktuelle Situation wird nicht als wesentlich anders als die alte eingestuft
  3. Einsicht: Einsicht der Notwendigkeit zur Veränderung
  4. Akzeptanz: Die Realität wird als veränderte Situation akzeptiert
  5. Ausprobieren: Neue Verhaltensweisen werden in verschiedenen bzw. unterschiedlichen Situationen ausprobiert
  6. Erkenntnis: Gründe des (Miss-)Erfolgs werden erkannt und reflektiert
  7. Integration: Die Übernahme (bisher) erfolgreicher Verhaltensweisen in das aktive Verhaltensrepertoire

Firmenübergabe und Emotionsmanagement

Die Führung durch einen Veränderungsprozess ist auch eine Führung durch Emotionen. Daher ist es wichtig als Führungskraft diese Emotionen bei sich und bei den anderen Beteiligten, Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten etc. zu kennen und mit diesen entsprechend umzugehen.

Wie können die verschiedenen Erwartungen/Motive kommuniziert werden, ohne auch über Emotionen zu reden?

Wir sind Experten im Emotionsmanagement und begleiten Unternehmer und Nachfolger in Ihrem emotionalen Veränderungsprozess. Jede Nachfolge ist anders, sowie auch jeder Mensch. Bei uns ist der Unternehmer in erster Linie Mensch mit seinen individuellen Emotionen und Bedürfnissen. Die bewusste Steuerung von Emotionen und die Erkenntnis über die eigenen Bedürfnisse dahinter, werden die Unternehmensnachfolge langfristig erfolgreich machen.

Auf diese Erfahrungen aufbauend, haben wir ein 2,5 Tages Seminar entwickelt, welches wir in Soller/Mallorca Ihnen als Unternehmer anbieten.

Unser Motto ist: Für Unternehmer, von Unternehmern, beim Unternehmer

Weitere Infos unter www.nachfolgebegleiter.com

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Autor
Unternehmer, Initiator | Nachfolgebegleiter
Wolf Wilder begleitet Unternehmensnachfolgen. Dabei unterstützt er Trainer sowie Coaches aus dem Sichtfeld des Unternehmers. Sein Fokus richtet sich dabei auf administrative und organisatorische Tätigkeiten sowie auf die interne und externe Kommunikation.
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Bei Nachfolgebegleiter finden Sie verlässliche Sparringpartner, die Sie bei der Unternehmensnachfolge begleiten. Das Team besteht aus Unternehmer, Coach und Trainer. Gemeinsam unterstützen Sie Unternehmer, Nachfolger und Unternehmerfamilien. Mehr Informationen unter www.nachfolgebegleiter.com


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