Neues vom Nachfolgemonitor: Nachfolge Sachsen-Anhalt

Nachfolge Sachsen-Anhalt: Unternehmer auf dem Treppchen

Die Sonderedition vom Nachfolgemonitor – es dreht sich um die Nachfolge Sachsen-Anhalt. Das Thema Nachfolge ist nicht neu: Irgendwann muss ein Unternehmer sein Unternehmen übergeben und ein Nachfolger die Lücke schließen. Durch verschiedene Faktoren – wie den demographischen Wandel oder der Präferenz der Nachfolgergeneration, der Selbstständigkeit ein Anstellungsverhältnis vorzuziehen – wird die Unternehmensnachfolge aktuell maßgebend beeinflusst. In Ost- und Westdeutschland sind unterschiedliche demographische Entwicklungen zu beobachten. Insbesondere die Wanderungsmuster beider Regionen sind dafür verantwortlich. In Ostdeutschland sind sie entscheidend für die sinkende Zahl jüngerer Menschen und die gleichzeitig steigende Zahl älterer Menschen. Die Nachfolge in Sachsen-Anhalt ist davon besonders betroffen. Die neu veröffentlichte Sonderedition des Nachfolgemonitors zeigt eben jene Entwicklungen auf.

Nachfolge Sachsen-Anhalt: Die wichtigsten Ergebnisse

  • Übergebende:

In den kommenden fünf Jahren wird steigende Zahl der Menschen, die älter als 66 Jahre alt sind, voraussichtlich auf über 25% steigen. Das Finden von Lösungen für die Nachfolge Sachsen-Anhalt ist daher für das im Durchschnitt älteste Bundesland besonders wichtig. Sachsen-Anhalt muss sich einem extrem stark ansteigenden Bedarf an Nachfolgelösungen stellen. Gerade jüngere Unternehmer und Unternehmerinnen scheinen sich dessen bewusst zu werden und streben eine frühere Übertragung an.

  • Übernehmende:

Durch die Bürgschaftsbank wurden 2017 im Vergleich zu vier Jahren zuvor mehr als die zweieinhalbfache Anzahl an Übernahmen registriert. Dies spricht ebenfalls für die zunehmend dringender werdende Nachfolgeproblematik. Die meisten Unternehmensnachfolgen wurden im Harz und Magdeburg verzeichnet. Vor allem Frauen stechen unter den Übernehmern hervor: Die Anzahl der Nachfolgerinnen in Sachsen-Anhalt liegt über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Die meisten Nachfolger sind zwischen 30 bis 40 Jahre alt.

So geht es Unternehmen durch die Nachfolge in Sachsen-Anhalt

Während in den stark besetzten Kreisen um den Harz und Magdeburg verhältnismäßig viele Übergaben zu beobachten waren, wurden in den südlichen Landkreisen nur wenige Nachfolgen umgesetzt. Bei den Unternehmen wurde mehrfach eine negative Entwicklung betriebswirtschaftlicher Größen vor der endgültigen Nachfolge erkannt. Umsatz und EBIT lagen bei der Mehrzahl der Unternehmen im Übergabejahr unter dem Wert der drei Jahre zuvor. Somit lag die Entwicklung der Unternehmen in Sachsen-Anhalt unter der anderer Unternehmen in Deutschland. Des Weiteren wurden bei 46% eine Verschlechterung des Creditreform Bonitätsindex festgestellt, aber bei nur 17% hat sich ein möglicher Investitionsstau gezeigt. Es ist erstaunlich, dass die ländlichen Regionen mehr Übergaben verzeichnen können, während die städterischen Regionen verhältnismäßig wenige Nachfolgen aufweisen.

Nachfolge Sachsen-Anhalt im Fokus im Nachfolgemonitor

Der Nachfolgemonitor soll das Verständnis und die Notwendigkeit für das Thema Unternehmensnachfolge bewirken. Er wurde ins Leben gerufen, um die Nachfolge im Mittelstand zu beleuchten und Wissenslücken langfristig zu schließen. Das komplexe Themenfeld ist wenig erforscht und unterschiedliche Studien sprechen bislang von verschiedenen Zahlen. Mithilfe des Nachfolgemonitors werden die Entwicklungen von 2013 bis 2018 festgehalten und zukünftige Szenarien mit Fakten belegt. Die Mehrzahl der Arbeitsplätze in Deutschland hängt vom Erfolg der Übergabe des Betriebs an die nächste Generation ab. Wenn Sie sich näher informieren möchten, steht Ihnen die Originalversion des Nachfolgemonitors online kostenfrei zur Verfügung. Nachfolgend stellen wir Ihnen noch die offizielle Pressenotiz zum kostenlosen Download bereit. In dem Artikel werden die Ergebnisse noch einmal näher geschildert und graphisch dargestellt.

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Online Marketing | INTAGUS GmbH
Tanja Spuhl unterstützt uns als Assistentin und ist für den Bereich Online Marketing zuständig. Sie betreut die INTAGUS Website sowie den Blog mit sämtlichen Veröffentlichungen. Außerdem befindet sie sich aktuell im Masterstudiengang Medienpsychologie.
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